Wiebke, inzwischen 6, fährt jeden Tag in den Kindergarten mit Ihrem Cube Team 200, welches vom großen Bruder schon gut eingefahren wurde. Doch es ist
mit über 10 Kilo recht schwer und unhandlich. Gerade Wiebke hat da so ihre Probleme. So war die Freude groß, als das erste
Kaniabike „Twenty“, eine Neuentwicklung vom Funtrailer-Konstrukteur und Hersteller Jürgen Fischer, bei uns eintraf. Der erste sonnige Sonntag
drauf war es soweit: Aufsteigen und los. Die ca. 2 Kilo weniger Gewicht (das sind immerhin ca. 20% weniger als beim Cube!) machten es aus: „Toll, das
fährt sich ganz leicht!!!“ Wiebke ist nicht mehr runterzubekommen. Sie sprintet vom Grundstück, den Hausberg ungelogen 4 mal hoch und runter
(wo normalerweise IMMER geschoben wird!) und strahlt. Dann packen wir unsere Picknicksachen ein und ich montiere den Kindersitz für Elinor ans Trekkingrad
(der erste Ausflug mit Trekkingrad seit Jahren – Wiebke saß sonst immer mit bei mir auf dem Tandem).
Marie hat Barend auf dem
Funtrailer, Sören und Wiebke fahren nun schon allein. Wir haben auf
Wiebkes Kaniabike leichte Schwalbe MowJoe Reifen, welche ein gutes Profil für Schotterwege haben aber auch auf der Straße akzeptabel laufen. Die
ersten 3 Kilometer geht es auf Schotterpisten entlang, dann 4 km Asphalt. Das Tempo liegt bei Durchschnitt 18 km/h, eine Wahnsinnsleistung vor allem für
Wiebke, die zum ersten Mal auf dem neuen Rad sitzt. Und mit den vorherigen Rädern waren wir kaum über 12 km/h gekommen, wenn sie alleine nebenherfuhr.
Am Olbasee heißt es kurze Pause, mit den Füßen ins ca. 11 Grad warme Wasser, dann ein wenig Picknick und durch die Guttauer Teiche zurück.
Wiebke ohne Murren flott dabei und auch wir können das Radeln genießen. Zwischen den Teichen gibt es viel zu entdecken: Frösche, Unken,
Kaulquappen, Blutegel, kleine Krebse und Wasserläufer, Kraniche, Schwäne und ein Seeadlerpaar. Da ist Kurzweile angesagt und wir fahren auf einem
längeren Umweg wieder nach Hause. Nach reichlich 20 Kilometern ist Wiebke mit mir die einzige, die den Schlussanstieg unserem Dorf hoch ohne Abzusteigen
schafft.
Das Ergebnis: Wiebke hat zugestimmt das Cube-Kinderrad zu verkaufen, sie fährt jetzt nur noch mit Kaniabike. Und Sören, mittlerweile 8 Jahre alt,
stellt sich den Sattel höher und rast davon, sobald Wiebke mal auf das neue Rad nicht aufgepasst hat. Wir werden zusehen müssen, dass bald ein
24-Zoll-Kaniabike entwickelt wird, um auch für Sören ein leichtes Rad zu haben… Und Wiebke will am Pfingstsonntag zum Kinderrennen mit gen
Leipzig fahren, ihr erstes Rennen. „Aber nur mit dem Kaniabike!“- Klar doch, und ich mache ihr auch schmale Slickreifen drauf, damit sie richtig
flitzen kann…
Bezug:
www.kaniabikes.de