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Wir sind zum zweiten Mal hergekommen, diesmal wieder mit Sören auf dem Tandem. Wir wollen die Vorjahreszeit verbessern. In der Stadthalle richten wir wieder unser Lager ein, während Sören mit seinem neuen Freund um die Halle tobt.

Früh um 6 dann schönes Frühstück vom örtlichen Verein, dann ab zum Start. Wir haben und weit vorne eingereiht, das gibt uns eine gute Startposition. Nach dem Startschuss hängen wir uns in den Windschatten der Spitzengruppe, müssen aber nach ca. 4 km  abreissen lassen. Bis dahin haben wir aber einen Schnitt oberhalb von 45 km/h… Nun hängen wir uns an kleinere Verfolgergrüppchen, Sören immer zu frechen Sprüchen aufgelegt („Na, kein richtscher Windschatten bei uns, wa?“) bis hin zu peinlichen Momenten („Eh Papa, den Dicken da vorne schaffen wir auch noch!“).  Die erste Runde sind wir gut in der Zeit, dann werden die Grüppchen dünner und meine Kraft nimmt ab. Sören unterhält sich derweil angeregt mit zwei Rennfahrerinnen über bereits absolvierte RTFs, über die Kühltürme vom Kraftwert und diverse andere Themen. Ich schwitze. Mit reichlich 1 km/h schneller als im Vorjahr überqueren wir die Ziellinie. Geschafft. Sören hat nicht viel Zeit zum Erholen, denn bald darauf startet sein 3,1 km Kinderrennen. Er hat sein Cube-Rad getuned, dünne Reifen drauf und alles ab, was wegkann. Trotzdem ist es noch reichlich 10 Kilo schwer (ich werde da mal was machen müssen…muss doch leichter gehen).

Sören legt mit ca. 7 min dann aber eine respektable Zeit hin und ist wie ich stolz auf das Ergebnis. Zumal es sein zweites Rennen am heutigen Tag ist und er nach den 30 km nicht mehr der frischeste ist… Dafür gibt es Crepe mit Apfelmus zur Belohnung sowie ein dickes Eis zum Nachtisch…